Erst einweichen, dann nass und ohne Seife peelen, zuletzt waschen: Unser Ratgeber zur Peelinghandschuh-Anwendung erklärt Technik, graue Röllchen, Häufigkeit je Hauttyp, Gesicht, wann Sie verzichten sollten, und Pflege.
Bei der Peelinghandschuh-Anwendung nach türkischer Hamam-Tradition gilt: erst einweichen, dann peelen, zuletzt waschen. Weichen Sie Ihre Haut 10–15 Minuten unter der warmen Dusche oder in der Wanne auf und fahren Sie dann mit dem feuchten, gut ausgedrückten Kese-Handschuh in langen, kräftigen, aber angenehmen Zügen über die nasse Haut, noch bevor Seife ins Spiel kommt. Anschließend spülen Sie die gelösten Hautschüppchen ab, waschen sich mit Seife oder Schaum und cremen sich ein, solange die Haut noch leicht feucht ist. Bei normaler Haut ist einmal pro Woche ein guter Rhythmus und zweimal die Obergrenze; trockene oder empfindliche Haut braucht weniger, und das Gesicht bekommt einen eigenen, weicheren Handschuh.
Wir stellen Kese-Handschuhe seit 2006 in Izmir her. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie fest Sie aufdrücken sollten, was es mit den grauen Röllchen auf sich hat, ab wann es zu viel des Guten ist und wann Sie den Kese besser weglassen.
Was ist ein Kese-Handschuh?
Der Kese – nicht zu verwechseln mit Käse, auch wenn die Autokorrektur das gern so hätte – ist der gewebte Peelinghandschuh des türkischen Hamams. Im Handel heißt er auch Kese-Handschuh, Hamam-Handschuh oder türkischer Peelinghandschuh. Sein leicht raues, griffiges Gewebe löst aufgeweichte Hautschüppchen von der Oberfläche, wenn Sie damit über die nasse Haut fahren, ganz ohne Peelingkörnchen oder Säuren.
Wir fertigen ihn aus roher Kokonseide, aus Pflanzenseide (einer Viskosefaser aus Pflanzenzellulose), aus Viskose und aus Viskose-Polyester, und zwar als Körperhandschuh, Gesichtshandschuh und Rückenschrubber. Alle Varianten finden Sie bei unseren türkischen Peelinghandschuhen. Sie überlegen noch, ob es ein Kese sein soll oder doch ein marokkanischer Kessa-Handschuh, ein koreanisches Italy Towel, ein Luffaschwamm oder eine Trockenbürste? Dann hilft Ihnen unser Vergleich von Kese, Kessa-Handschuh, Italy Towel und Luffa.
Peelinghandschuh-Anwendung Schritt für Schritt
Im traditionellen türkischen Hamam schwitzt man zuerst, dann kommt der Kese, danach wird mit Wasser übergossen, und erst ganz zum Schluss folgt die Waschung mit Seife und Schaum. Die folgenden Schritte holen genau diese Reihenfolge zu Ihnen nach Hause.
- Einweichen. Bleiben Sie 10–15 Minuten unter der warmen Dusche oder in der Wanne, oder halten Sie sich in einem dampfigen Badezimmer auf, bis sich die Haut weich anfühlt. Wählen Sie warmes statt heißes Wasser, und halten Sie das Einweichen bei trockener Haut kürzer.
- Handschuh anfeuchten und ausdrücken. Tauchen Sie ihn in warmes Wasser und drücken Sie ihn aus, bis er feucht ist, aber nicht mehr tropft: Ein tropfnasser Handschuh rutscht, ein feuchter greift. Einen neuen Handschuh spülen Sie vor dem ersten Gebrauch einmal aus.
- Druck am Unterarm testen. Ein paar Züge sollten sich kräftig, aber angenehm anfühlen und die Haut höchstens rosig färben. Brennt oder sticht es, drücken Sie sanfter auf oder greifen zu einem weicheren Handschuh.
- Lange Züge, wenige Durchgänge. Arbeiten Sie wie im Hamam mit langen, geraden Zügen; an Ellenbogen und Knien sind kleine Kreise in Ordnung. Fahren Sie ein paarmal über jede Stelle und machen Sie dann weiter: Das ganze Peeling dauert nur wenige Minuten, und wer dieselbe Stelle immer wieder bearbeitet, provoziert Reizungen.
- Feste Reihenfolge einhalten. Zuerst Arme und Schultern, dann Brust und Bauch mit weniger Druck, anschließend die Körperseiten und die Beine vom Oberschenkel bis zum Knöchel. An knochigen Stellen wie Ellenbogen und Knien drücken Sie nicht fester auf (mehr dazu weiter unten beim Thema dunkle Flecken). Sparen Sie Brustwarzen, Intimbereich sowie zerkratzte oder gereizte Haut aus, ebenso das Gesicht: Dafür gibt es einen eigenen Handschuh.
- Den Rücken nicht vergessen. Fassen Sie ein langes Band wie unser Rückenpeeling-Band aus 100 % Viskose an beiden Enden und ziehen Sie es wie beim Abtrocknen mit einem Handtuch über den Rücken, oder bitten Sie jemanden um Hilfe.
- Abspülen. Spülen Sie die gelösten Hautschüppchen mit warmem Wasser ab; im Hamam schöpft man es dafür mit einer Schale und gießt es über den Körper.
- Waschen. Erst jetzt kommt die Seife. Im Hamam wird ein Stück Olivenöl- oder Lorbeerseife mit einem Schaumsack aus Baumwolle zu Schaum geschlagen, doch jede milde Seife tut es auch; unsere handgemachten Seifen mit Oliven- und Lorbeeröl folgen einem traditionellen Rezept.
- Eincremen. Tupfen Sie die Haut trocken und tragen Sie innerhalb weniger Minuten eine parfümfreie Creme oder Lotion auf, solange die Haut noch leicht feucht ist, wie es Hautärzte in der Regel empfehlen.

Nass oder trocken, mit oder ohne Seife?
Beim Peeling selbst gilt: nasse Haut, feuchter Handschuh, keine Seife. Seife, Duschgel und Öl hinterlassen einen rutschigen Film, auf dem der Handschuh gleitet, statt zu greifen; heben Sie sie sich für danach auf. Ein Kese ist auch keine Trockenbürste: Die Hamam-Methode setzt auf eingeweichte, weiche Haut, und auf trockener Haut erzeugt der Handschuh nur zusätzliche Reibung. Verzichten Sie außerdem auf Körperpeelings mit Schleifpartikeln, denn Körnchen plus griffiger Handschuh bedeuten mehr Abrieb, als Ihre Haut braucht.
In Marokko gehört zum Kessa-Handschuh meist schwarze Seife, eine eigene Tradition mit eigenem Ablauf. Das komplette Ritual mit Schaum, Hamamschale und Hamamtuch finden Sie in unserer Anleitung für das türkische Hamam-Ritual zu Hause.
Was sind die grauen Röllchen – und warum sehen manche keine?
Auf gut eingeweichter Haut bilden sich schon nach wenigen Zügen kleine graue Röllchen. Man geht davon aus, dass sie größtenteils aus gelösten abgestorbenen Zellen der obersten Hautschicht bestehen, die der Körper ohnehin abstößt, aufgerollt zusammen mit Hautfett, Schweiß, Rückständen von Pflegeprodukten und manchmal ein paar Fasern aus dem Handschuh. Auf Türkisch heißen sie umgangssprachlich „kir“, wörtlich „Schmutz“; ein Zeichen mangelnder Hygiene sind sie aber nicht, denn auch wer täglich duscht, sieht sie.
Zeigen sich kaum oder gar keine Röllchen, hat das meist einen einfachen Grund:
- Die Haut war nicht lange genug eingeweicht, um weich zu werden.
- Rückstände von Seife, Öl oder Lotion lassen den Handschuh rutschen.
- Ihr letztes Peeling liegt noch nicht lange zurück, es gibt also wenig abzutragen.
- Der Handschuh ist sehr weich: Seide greift sanfter als ein festeres Viskosegewebe und löst deshalb pro Zug weniger.
Jagen Sie den Röllchen nicht hinterher. Fester aufzudrücken oder eine Stelle erneut zu bearbeiten, um „mehr herauszuholen“, ist der schnellste Weg zu geröteter, brennender Haut. Und die Menge der Röllchen sagt nichts darüber aus, wie sauber oder gesund Ihre Haut ist.
Wie oft sollte man einen Peelinghandschuh benutzen?
Die Cleveland Clinic rät, höchstens ein- bis zweimal pro Woche zu peelen. Die American Academy of Dermatology (AAD) ergänzt: Je kräftiger die Methode, desto seltener sollte man sie anwenden, und trockene, empfindliche oder zu Akne neigende Haut kommt mit einem einfachen Waschlappen und einem milden chemischen Peeling unter Umständen besser zurecht. Ein Kese nach Hamam-Art peelt gründlich: Beginnen Sie also mit einmal pro Woche und betrachten Sie zweimal als Obergrenze, nicht als Ziel.
| Hauttyp | Körper | Gesicht (nur mit weichem Gesichtshandschuh) | Handschuh für den Einstieg |
|---|---|---|---|
| Normal | Einmal pro Woche, höchstens zweimal | Seltener als am Körper | Viskose oder Pflanzenseide |
| Trocken | Seltener als einmal pro Woche, kurz einweichen, wenig Druck | Selten oder gar nicht | Rohe Kokonseide oder Pflanzenseide |
| Fettig | Einmal pro Woche, höchstens zweimal | Bis zu einmal pro Woche, wenn keine Unreinheiten da sind | Viskose oder Viskose-Polyester |
| Empfindlich oder reaktiv | Höchstens gelegentlich, nach einem Test am Unterarm | Lieber ganz verzichten | Rohe Kokonseide, ganz wenig Druck |
| Ekzeme, Schuppenflechte oder Rosazea | Nicht anwenden, hautärztlich abklären lassen | Nicht anwenden | Keiner |
Einmal im Monat ins Hamam zu gehen, ist in der Türkei eine alte Gewohnheit: ein kultureller Rhythmus, keine medizinische Empfehlung, und eine Erinnerung daran, dass ein Kese nicht häufig sein muss. Im Winter und bei trockener Heizungsluft ist die Haut oft trockener; gönnen Sie ihr dann längere Pausen.
Woran Sie merken, dass Sie es übertreiben
- Rötungen, die stundenlang anhalten, statt kurz nach dem Duschen abzuklingen
- Brennen, sobald Creme oder Wasser die Haut berührt
- Spannungsgefühl, Juckreiz oder neue Schuppen
- Eine glänzende, wund wirkende oder zerkratzte Hautoberfläche
Bemerken Sie eines dieser Zeichen, pausieren Sie, bis sich Ihre Haut vollständig erholt hat, und gehen Sie danach sanfter und seltener vor. In einer kleinen Studie, die in der Fachzeitschrift Contact Dermatitis erschienen ist, störte schon ein einziges Abreiben mit einem rauen Tuch die Barriere der Haut am Unterarm. Der Effekt war am zweiten Tag am stärksten und klang danach wieder ab. Ein guter Grund, zwischen zwei Anwendungen mehrere Tage verstreichen zu lassen.
Ärzte haben braune Flecken an knochigen Stellen bei Menschen beschrieben, die ihre Haut jahrelang kräftig mit Nylontüchern, rauen Handtüchern oder Rosshaarhandschuhen abgerieben hatten. Man spricht dann von Friktionsmelanose. Die AAD weist zudem darauf hin, dass grobes Peelen auf dunklerer Haut dunkle Flecken hinterlassen kann. Ein Kese hellt die Haut nicht auf; sanft und gelegentlich ist die sicherere Gewohnheit.
Kann man den Kese auch im Gesicht benutzen?
Ja, sofern Ihre Haut es verträgt, aber nie mit dem Körperhandschuh. Nehmen Sie einen separaten, kleineren Gesichtshandschuh aus einer weicheren Faser, etwa unseren Gesichtshandschuh aus roher Kokonseide, und nur einen Bruchteil des Drucks, mit dem Sie über die Beine fahren.
- Weichen Sie die Haut vorher auf, zum Beispiel am Ende einer warmen Dusche.
- Feuchten Sie den Gesichtshandschuh an und drücken Sie ihn aus, bis er nur noch leicht feucht ist.
- Fahren Sie mit sehr wenig Druck in kleinen Bewegungen über Stirn, Nase, Wangen und Kinn.
- Sparen Sie die Augenpartie und die Lippen aus, ebenso Pickel und gereizte Stellen.
- Spülen Sie ab, reinigen Sie Ihr Gesicht wie gewohnt und cremen Sie es ein; tagsüber gehört Ihr üblicher Sonnenschutz dazu.

Verzichten Sie im Gesicht ganz auf den Kese, wenn Sie Rosazea haben (die AAD rät davon ab, zu Rosazea neigende Haut zu reiben, zu schrubben oder zu peelen) oder unter akuter Akne leiden, die durch Schrubben schlimmer werden kann. Wenn Sie verschreibungspflichtige Retinoide, Retinol oder Benzoylperoxid anwenden, kann zusätzliches Peeling laut AAD Trockenheit und Pickel verstärken; sprechen Sie dann zuerst mit Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt.
Wann Sie besser auf den Kese verzichten
Lassen Sie den Kese weg oder fragen Sie vorher in der Hautarztpraxis nach, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft:
- Sonnenbrand oder Haut, die sich nach einem Sonnenbad schält.
- Verletzte oder gereizte Haut: Schnitte, Kratzer, Schürfwunden, Ausschlag oder Insektenstiche.
- Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis), Rosazea, Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) oder Knötchenflechte (Lichen ruber planus), auch wenn die Haut gerade ruhig wirkt. Bei Psoriasis, Vitiligo und Lichen ruber planus können Verletzungen der Haut neue Herde an bisher unauffälligen Stellen auslösen; Mediziner sprechen vom Köbner-Phänomen.
- Frisch rasierte Haut. Die Cleveland Clinic rät, Luffaschwämme nach der Rasur einige Tage lang von der Haut fernzuhalten, weil Bakterien durch winzige Schnittverletzungen eindringen können. Behandeln Sie den Kese genauso und planen Sie ihn vor der Rasur ein, nicht danach.
- Nach Waxing, Laser-Haarentfernung, chemischen Peelings oder anderen Behandlungen im Kosmetikstudio oder in der Praxis. Halten Sie sich an die Nachsorge-Fristen, die man Ihnen dort nennt.
- Reife oder sehr dünne Haut. Die AAD empfiehlt für die Haut in späteren Lebensjahrzehnten einen weichen Waschlappen statt Peeling-Hilfsmitteln; wenn Sie überhaupt zum Kese greifen, dann zu Rohseide und mit minimalem Druck.
- Diabetes, Schwangerschaft oder Erkrankungen, die Haut oder Durchblutung betreffen. Sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Kinder. Für Kinderhaut empfehlen wir Kese-Handschuhe nicht.
Peelinghandschuh waschen und richtig trocknen
Ein Kese ist fast immer nass, deshalb kommt es vor allem aufs Trocknen an. Laut einer 1994 im Journal of Clinical Microbiology veröffentlichten Studie können sich in Luffaschwämmen Bakterien ansiedeln; die Autoren rieten, auch andere Peeling-Hilfsmittel regelmäßig zu reinigen.
- Spülen Sie den Handschuh nach jeder Anwendung gründlich aus und drücken Sie das Wasser sanft heraus, statt ihn kräftig auszuwringen, denn Viskose ist im nassen Zustand weniger reißfest.
- Hängen Sie ihn außerhalb der Dusche zum Trocknen auf, an einem luftigen Ort, geschützt vor direkter Sonne und Feuchtigkeit.
- Reicht das Ausspülen nicht mehr, waschen Sie ihn von Hand mit milder Seife. Waschmaschine und Wäschetrockner sind tabu.
- Verwenden Sie niemals Bleichmittel oder kochendes Wasser; vor allem Seide ist eine Proteinfaser, die durch Bleichmittel Schaden nimmt.
- Jede Person hat ihren eigenen Handschuh, und für Gesicht und Körper gibt es getrennte Handschuhe.
- Ersetzen Sie den Handschuh, wenn das Gewebe locker oder platt wird, nicht mehr greift oder auch nach dem Waschen muffig riecht. Eine feste Lebensdauer gibt es nicht; sie hängt von der Faser und vom Gebrauch ab.
Seide, Pflanzenseide oder Viskose: Welcher Kese-Handschuh passt zu Ihnen?
Jede Faser fühlt sich anders an:
- Rohe Kokonseide ist die sanfteste Wahl: eine matte Naturfaser mit leicht trockenem Griff und der übliche Einstieg für Gesicht und Hals sowie für trockene oder empfindliche Haut, etwa unser Handschuh aus 100 % roher türkischer Kokonseide.
- Pflanzenseide ist ein weiches Viskosegewebe, das sich vom Gefühl her zwischen Rohseide und klassischer Viskose einordnet, wie bei unserem Peelinghandschuh aus Pflanzenseide.
- Viskose und Viskose-Polyester sorgen für den klassischen, kräftigeren Griff am Körper, von Soft-Touch- und Sensitiv-Varianten bis zum dreilagigen Gewebe.

Etiketten können verwirren: „Pflanzenseide“, „vegane Seide“ und „Bambusseide“ sind Viskose, keine Seide. Beides sind vollwertige Fasern; problematisch wird es nur, wenn das eine als das andere verkauft wird. Unser Ratgeber zeigt, wie Sie echte Seide von Viskose unterscheiden, und der Kaufratgeber für Kese-Handschuhe vergleicht Seide, Pflanzenseide und Viskose.
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Quellen
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung; bei Hauterkrankungen fragen Sie bitte Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt.
- American Academy of Dermatology: Peeling zu Hause, Rosazea, Akne, Keratosis pilaris, reife Haut
- Cleveland Clinic: trockene Haut im Winter, Hygiene von Luffaschwämmen, Köbner-Phänomen
- Contact Dermatitis (2002): Hautbarriere nach dem Abreiben
- International Journal of Dermatology (2004) und European Journal of Dermatology (2001): Friktionsmelanose
- Journal of Clinical Microbiology (1994): Bakterien in Luffaschwämmen
- International Journal of Intangible Heritage (2022): die türkische Badetradition in Gaziantep
